Im vergangenen Jahr bekamen in den Niederlanden fast 200.000 Kinder zwischen 4 und 18 Jahren ihr erstes Handy. Kinder bekommen in immer jüngerem Alter ein Mobiltelefon.
Eltern finden es wichtig, dass ihre Kinder erreichbar sind, machen sich aber auch Sorgen über den Einfluss neuer Medien.
Wofür wird das Handy genutzt?
Ein wichtiger Grund für Eltern, das erste Handy zu kaufen, ist die Erreichbarkeit der Kinder. Kurz anrufen, um zu sagen, dass man sicher angekommen ist, ist natürlich auch ein beruhigender Gedanke. In der Praxis wird das Handy aber auch für andere Dinge genutzt. Deshalb ist es sinnvoll, sich vorher zu überlegen, wofür das Gerät verwendet werden soll. Wenn du das weißt, wird die Suche nach dem richtigen Gerät viel einfacher.
Die Wahl des Geräts
Die Überlegung, wofür das Handy genutzt wird, hilft auch bei der Wahl des Geräts. Möchte dein Kind neben der Erreichbarkeit auch gern Fotos machen, ist eine gute Kamera schön. Ist mobiles Internet unterwegs praktisch, landet man schnell bei einem Smartphone. Kaufst du ein neues Handy, oder ist das alte Handy eines Elternteils vielleicht noch eine Option?
Vertrag oder Prepaid
Neben dem Gerät musst du dich auch zwischen einer Prepaid-SIM-Karte, einem SIM-only-Tarif oder einem Vertrag mit Gerät entscheiden.
Eine Prepaid-SIM-Karte musst du jedes Mal manuell aufladen, dafür hast du die Kosten aber gut im Griff. Viele Eltern finden das praktisch, weil Kinder so gleich lernen, mit Geld umzugehen.
Mit einem SIM-only-Tarif bekommst du monatlich ein bestimmtes Guthaben zum Surfen und Telefonieren, oft zu einem attraktiven Preis. Um das Handy musst du dich allerdings selbst kümmern.
Schließlich kannst du einen Vertrag wählen; je nach Gerät bezahlst du es auf einmal oder in Monatsraten.
WLAN vs. 4G
Heutzutage kann man fast überall außer Haus mit dem Handy ins Internet; mit einem 4G-Tarif ist man ganz einfach online. Braucht dein Kind das noch nicht, kannst du einen Tarif wählen, mit dem man nur telefonieren und SMS schreiben kann. Natürlich kann dein Sohn oder deine Tochter trotzdem über WLAN ins Internet.
Was vereinbaren wir?
Nicht der schönste Teil, aber trotzdem wichtig. Welche Absprachen triffst du mit deinem Kind über die Handynutzung? Darf das Handy mit an den Tisch? Muss es ab einer bestimmten Uhrzeit aus sein? Und wie sorgst du dafür, dass die Kosten im Rahmen bleiben? Im Internet gibt es viele hilfreiche Tipps, von der Gerätewahl bis zu Absprachen und dem Überblick über das Telefonierverhalten. Mit Mytimingcards triffst du ganz einfach Absprachen mit deinem Kind über die maximale Bildschirmzeit. Die Karten sorgen für Überblick und Klarheit und verhindern Diskussionen.
Spiele, Internet oder nur telefonieren
Am Anfang möchtest du vielleicht kontrollieren, welche Apps dein Kind auf sein Handy bekommt, zum Beispiel WhatsApp, Musik und Spiele. Das geht etwa mit Apps wie Smart App Protector. Damit kannst du per Passwort oder Muster den Zugriff auf bestimmte Apps freigeben. Diese Passwörter kannst du auch für eine bestimmte Zeit aktivieren.
Zusätzliche Handykosten lauern
Vielleicht weiß dein Kind nichts von bestimmten zusätzlichen Kosten wie Abos oder Versicherungen. Erzähl ihm gleich beim Kauf des Geräts davon. Du kannst zum Beispiel beim Anbieter eine Drittanbietersperre einrichten lassen, damit keine kostenpflichtigen Premium-SMS-Dienste genutzt werden können. Eine andere Möglichkeit ist ein Datenlimit, das sich sowohl bei Android als auch bei iOS einstellen lässt. Dafür gibt es auch verschiedene Apps, zum Beispiel My Data Manager, erhältlich für iOS und Android. So vermeidest du horrende Rechnungen.
Ist dein Kind schon bereit für ein Handy?
Mit den Tipps oben hoffen wir, dir ein wenig auf den Weg in die Welt der Handys für Kinder zu helfen. Was sind deine Tipps? Haben deine Kinder schon ein Handy?
Gemeinsam Absprachen zur Bildschirmzeit treffen?
Mit Mytimingcards bekommt dein Kind Klarheit und Eigenverantwortung: 24 Zeitkarten, 4 Bonuskarten, ein Timer und der Mytimingcards-Vertrag.
